In Ruinen gespielt. Auf dem Eis getanzt: das Nachkriegskind
Florian Holsboer wurde 19 Tage nach Kriegsende geboren – in einer Noteinrichtung im zerstörten München, ohne Arzt, nur mit einer Hebamme.
In der ersten Folge der neuen Staffel erzählt er von einer Kindheit, in der die Straße der Kindergarten war und die Ruinen der Spielplatz. Von Zigaretten als Währung und der ersten Orange seines Lebens. Von Rainer Werner Fassbinder, mit dem er die Schulbank teilte. Von zwei Vätern – dem Schauspieler und dem UFA-Produzenten Günther Stapenhorst, der sich weigerte, für Goebbels zu filmen. Und davon, warum ihn heutige Kriegsrhetorik an Soldaten ohne Gesicht erinnert.
In den nächsten vier Folgen gehen...